Wie Du eine Social Media Strategie entwickelst

Wie Du eine Social Media Strategie entwickelst

Wenn Du Dein Social Media Marketing professionell aufbauen möchtest, dann geht dies nicht ohne eine Social Media Strategie! Wie Deine Strategie aussehen kann, werde ich Dir in diesem Beitrag zeigen. Somit hast Du einen Leitfaden, wie Du für Dein Unternehmen eine Strategie ganz alleine entwickeln kannst. Solltest Du dennoch Fragen haben, kannst Du diese gerne unterhalb dieses Artikel in die Kommentare schreiben oder uns direkt kontaktieren.

1. Setze Dir Ziele

Wenn Du startest, kannst Du nicht planen welche Kanäle Du nutzen möchtest, wenn Du nicht weißt, was eigentlich Dein Unternehmensziel mit Social Media ist – also: Was möchtest Du mit Social Media Marketing erreichen?

Wenn Du Deine Ziele von Anfang an festlegst wirst Du…

  • … Zeit und Ressourcen sparen
  • … sicher sein, dass Du nicht umsonst Content produzierst
  • … die richtigen Key-Metriken für Deine Erfolge festlegen können

Die Ziele werden selbstverständlich von Unternehmen zu Unternehmen variieren, weshalb ich hier keine pauschale Antwort geben kann.

Es macht definitiv Sinn eine Liste zu erstellen, auf der Du notierst, was Du von Deinen Social Media Aktivitäten erwartest. Sobald Du hier die Kernziele rauskristallisiert hast, kannst Du mit dem nächsten Schritt fortfahren.

2. Lege Deine Zielgruppe fest

Wenn Du Deine Ziele festgelegt hast, ist es genauso wichtig Deine Zielgruppe bestens zu kennen. Du musst wissen, wen Du erreichen möchtest, damit Du weißt, welches Netzwerk am effektivsten ist.

Beispielsweise sind ein Großteil der jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 34 auf Instagram, während die Zielgruppe bei Facebook immer älter wird. Je nachdem, wer Deine demografische Zielgruppe ist, könntest Du Dich schon an dieser Stelle entscheiden, bei welchem Dienst Du starten möchtest.

Stelle die demografische Zusammensetzung Deiner Zielgruppe klar definiert auf und gehe so detailliert wie nur möglich weiter darauf ein. Alter, Geschlecht, Wohnort, Hobbies, Interessen, Herausforderungen (mit denen sie konfrontiert ist), wo sie sich aufhält, welche anderen Marken sie mag und so weiter. Die Liste könnte ewig so weiter gehen. Umso genauer Du ein Bild von Deiner Zielgruppe ist, desto besser kannst Du Dein Publikum verstehen und später Content kreieren.

Verstehst Du, wie das alles zusammenhängt?

3. Marktanalyse

Die Social Media Aktivitäten Deiner Mitbewerber zu analysieren ist ein wichtiger und wertvoller Schritt Deiner Strategie; schließlich ist deren Zielgruppe auch Deine. Beschäftige Dich demnach mit folgenden Punkten Deiner Konkurrenz:

  • Auf welchen Plattformen ist Dein Mitbewerber am aktivsten?
  • Welche Art von Content veröffentlicht er?
  • Wie hoch ist die durchschnittliche Interaktion, die er bekommt?
  • Welche Hashtags werden genutzt?
  • Wie ist die Ansprache, die verwendet wird?
  • Welche Konversationen hat die Konkurrenz mit dem Publikum?
  • Welche Handlungsaufforderungen werden hervorgehoben?

Auch hier kann die Liste endlos weitergehen.

Wenn Du Dir die Zeit nimmst, wirst Du davon nur profitieren, um herauszufinden welche Plattform am Besten ist für Deine Unternehmensziele und Zielgruppe. Zudem lernst Du gleich, womit sich Dein Publikum in sozialen Netzwerken beschäftigt.

4. Priorisiere soziale Netzwerke

Mit all den oben genannten strategischen Überlegungen, solltest Du eine gute Vorstellung davon haben, welche sozialen Netzwerke für Dein Unternehmen wertvoll sind.

Alle sozialen Kanäle können in gewisser Weise für alle Unternehmen von Nutzen sein, jedoch können Sie nicht überall aktiv sein. Wie heißt es so schön: “Man kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen”. Aus diesem Grund priorisiere stattdessen eine Plattform, welche für Deine festgelegte Zielgruppe und Deine Geschäftsziele am effektivsten ist und konzentriere Dich darauf verschiedene Inhalte zu produzieren, um die Ergebnisse zu maximieren.

Wenn Du Konsumgüter verkaufst, welche sich gut mit visuellem Marketing darstellen lassen, dann sollte Instagram die richtige Wahl sein. B2B-Leistungen sind eher auf Facebook oder LinkedIn einfacher zu verkaufen.

5. Setze Markenrichtlinien

Ein wichtiger Schritt, besonders wenn Du in einem Team arbeitest. Markenrichtlinien sollten alle Details bezüglich der Markenaktivität in sozialen Medien abdecken. Sie sollten klar und für jeden mit Zugang zu Deinen Profilen zugänglich sein.

Wenn Du diese Details frühzeitig in Deiner Social Media Marketingstrategie darlegst, stellst Du sicher, dass alle auf der gleichen Seite stehen und Dir dabei helfen, eine konsistente und erkennbare Markenpersönlichkeit in den sozialen Medien zu schaffen.

Folglich einige Dinge, die Du in Deine Markenrichtlinien mit aufnehmen solltest:

  • Sprache (auf welche Art und Weise sprichst Du mit Nutzern? Ist das gleich auf jeder Plattform?)
  • Benutzen von Emojis (wie formell/informell möchtest Du auftreten?)
  • Verwendung von Hashtags (welche Hashtags möchtest Du in jedem Netzwerk nutzen? Welche möchtest Du vermeiden?)
  • Protokollierung über das Interagieren mit der Zielgruppe (wer ist verantwortlich für das Kommentieren von Kommentaren und Nachrichten? Antwortest Du persönlich oder im Namen der Marke?)
  • Verbannte Wörter/Themen (über welche Dinge möchtest Du nicht auf Social Media direkt sprechen? Wo kann man sich eventuell einen Fauxpas ersparen?)

Dies sind nur einige wenige Beispiele, aber die Liste wird je nach Marke und Anzahl der sozialen Netzwerke noch länger werden. Denke also daran, egal wie Du Dich präsentieren möchtest, Dich an Deine Richtlinien zu halten. Du möchtest, dass Deine Nutzer eine Vertrautheit spürt, die Loyalität erzeugt. Also stelle sicher, dass Deine Aktivitäten in allen sozialen Netzwerken konsistent ist.

6. Plane Deinen Content

Kommen wir anschließend zu einem kreativeren Teil – die Entscheidung, welche Art von Inhalt Deine Ziele in den einzelnen sozialen Netzwerken am besten erreichen. Das kann je nach Ressourcen variieren, beinhaltet aber vor allem Abwägungen:

  • Fotos
  • Videos
  • Grafiken
  • Artikel
  • Livestreams
  • Stories

Es ist schwer zu wissen, wo man anfangen soll, also versuche über Deine Zielgruppe nachzudenken und wirklich zum Kern dessen vorzudringen, was ihr wichtig ist und worauf sie am ehesten reagieren wird.

Wenn Du die demografischen Merkmale und die Marktforschung der Konkurrenz gründlich durchgeführt hast, wird diese Entscheidung hoffentlich nicht allzu schwierig sein.

Alle diese Inhaltsoptionen haben Unterkategorien, die Du berücksichtigen musst, wenn Du beispielsweise entscheidest, dass Instagram-Fotos den Großteil Deines Inhaltes ausmacht. So musst Du darüber nachdenken:

  • Wovon handeln die Fotos?
  • Welchen Stil haben Sie?
  • Haben die Fotos einen bestimmten Farbton und passen sie eventuell in meinen Feed?
  • Wer macht die Fotos?
  • Wo werden sie gemacht?
  • Nutzung von User-Generated-Content?

Jedoch werden eine Menge dieser Details nach und nach ersichtlich, wenn Du siehst, worauf Deine Nutzer interagieren. Somit kannst Du Deinen Content nach und nach verbessern.

7. Benutze einen Social Media Kalender

Social Media Marketing ist eine gewaltige Aufgabe, besonders wenn man über viele verschiedene Kanäle aktiv ist. Ohne ausreichende Planung ist es leicht, sporadisch zu posten oder bestimmte soziale Netzwerke zu vernachlässigen.

Der beste Weg, um den Überblick zu behalten, ist die Verwendung eines Social Media Kalenders, sodass Du sehen kannst, wie häufig Du veröffentlichst und die Konsistenz der Postings sicherstellen kannst.

Mit einem Kalender kannst Du für große Veranstaltungen oder Meilensteine, Markenankündigungen oder relevante Social Media Feiertage vorausplanen.

Je nach benutztem Tool kannst Du dies direkt intern erledigen, andernfalls ist die Anfertigung einer Excel-Tabelle ebenso wirkungsvoll, um einen Überblick zu behalten.

8. Terminiere Inhalte

Wenn Du Dir wirklich Stunden sparen und generell die Qualität Deiner Postings verbessern möchtest, musst Du Inhalte terminieren. Je nach gewähltem Kanal kannst Du dies entweder direkt dort machen oder Du benötigst ein extra Tool, welches Dir erlaubt automatisiert Fotos, Videos und Textbeiträge in großen Mengen hochzuladen, dass diese in den kommenden Wochen veröffentlicht werden.

Die Planung von Social Media Inhalten im Voraus verbessert die Effizienz, da alles an einem Ort bleibt und mehr Zeit für die Erstellung von Inhalten und anderen kreativen Aspekten zur Verfügung steht. In einem anderen Artikel haben wir für Dich auch Tipps, wie Du schnell Social Media Inhalte erstellen kannst.

Tipp: Über das Creator Studio kannst Du Beiträge für Facebook und Instagram planen.

9. Tracke Deine Metriken

Einer der wichtigsten Punkte besteht darin, dass Du für jedes soziale Netzwerk, die mit Deinen Zielen verbundenen Metriken und KPIs (Key Performance Indicator) verfolgst.

Es ist schön und gut, exzellentes Material herauszugeben und sich mit Deinem Publikum zu beschäftigen, aber wenn Du Dir die Zahlen nicht anschaust, weißt Du nicht, was am Besten funktioniert. Du denkst vielleicht, dass eine Facebook-Kampagne genial ist, aber wenn sie nicht das tut, wozu sie gedacht war, dann ist es eine Verschwendung von Zeit und Ressourcen.

Durch das Verfolgen von Schlüsselmetriken kannst Du Deine Aktivität entwickeln und optimieren, damit Dein Geschäft im Social Media Marketing glänzt.

Mit Social Media Accounts für Unternehmen hast Du Zugang zu Einblicken wie Reichweite, Impressionen, Engagement sowie Informationen über die demografische Zusammensetzung der erreichten Personen, wie Alter, Geschlecht und Standort.

 

Wenn Du Hilfe bei der Erstellung Deiner Social Media Strategie brauchst, stehen wir Dir gerne zur Verfügung. Für einzelne Fragen, steht Dir anschließend die Kommentarsektion offen.

About The Author

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to Top
Du hast Fragen?